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Ausbildung

Verantwortliche Personen nach den §§ 58ff Bundesberggesetz (BBergG)

An die Erfüllung der Pflichten, die sich aus dem Bundesberggesetz, aufgrund des Gesetzes erlassenen Verordnungen, aus behördlichen Entscheidungen und aus zugelassenen Betriebsplänen ergeben, stellt das Bergrecht hohe Anforderungen. Verantwortlich sind nach § 58 BBergG die Unternehmer und verantwortliche Personen. Die Bestellung als verantwortliche Personen setzt die erforderliche Zuverlässigkeit, Fachkunde und körperliche Eignung voraus.

Geeignete Aus- und Fortbildungsangebote sind wesentliche Voraussetzungen, Bewerber für den sächsischen Bergbau zu interessieren und als Fachleute auszubilden. Der Freistaat Sachsen prüft deshalb regelmäßig das zur Verfügung stehende Ausbildungsprofil und passt dieses den Anforderungen der Wirtschaft an.

Mit dem Beginn des Schuljahres 2017/18 besteht am Beruflichen Schulzentrum "Julius Weisbach" in Freiberg erstmals die Möglichkeit, sich zum "Staatlich geprüften Techniker" in der Fachrichtung Bergbautechnik ausbilden zu lassen. Wie auch die parallelen Ausbildungen der Geologietechnik und der Bohrtechnik bereitet diese Ausbildung auf Führungsaufgaben im mittleren Management sowie Fach- und Führungsaufgaben als verantwortliche Person nach dem Bundesberggesetz in Verbindung mit Bergverordnungen der einzelnen Bundesländer vor. Das Berufliche Schulzentrum "Julius Weisbach" stellt aktuelle Informationen zu Ausbildungsinhalten, zu den Zugangsvoraussetzungen und anderen Rahmenbedingungen auf seinen Internetseiten vor.           

    Referendarausbildung

    Das Sächsische Oberbergamt bildet Referendare in einem zweijährigen Vorbereitungsdienst für den höheren Staatsdienst im Bergfach und im Markscheidefach aus. Die Referendarausbildung schließt mit der Großen Staatsprüfung ab. Für die Absolventen des Studienganges Markscheidewesen ist die Prüfung eine Voraussetzung für die spätere Anerkennung als Markscheider in der Bundesrepublik Deutschland.

    Rechtsgrundlagen

    Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Ausbildung und Prüfung für den höheren Staatsdienst im Bergfach (Berg-APV) vom 23. Mai 1995 (SächsGVBl. S. 187), geändert durch Verordnung vom 4. Dezember 2001 (SächsGVBl. S. 178)

    Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Ausbildung und Prüfung für den höheren Staatsdienst im Markscheidefach (Mark-APV) vom 23. Mai 1995 (SächsGVBl. S. 182), geändert durch Verordnung vom 4. Dezember 2001 (SächsGVBl. S. 178)

    Beflissenenausbildung

    Die Beflissenenausbildung umfasst eine Reihe von Praktika, die vor und während des Studiums unter der Aufsicht der Bergbehörde in Bergbaubetrieben verschiedener Bergbauzweige zu absolvieren sind. Die abgeschlossene Beflissenenausbildung im Berg- oder Markscheidefach ist eine der Voraussetzungen zur späteren Referendarausbildung.

    Inhalt und Ablauf

    Die Beflissenenausbildung ist in der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Ausbildung der Bergbaubeflissenen und Beflissenen des Markscheidefachs (VwV Beflissenenausbildung) vom 4. Mai 2009
    (SächsABl. S. 885) geregelt. Das Sächsische Oberbergamt nimmt Anträge zur Annahme als Beflissene entgegen.

    Informationsmaterial zur Beflissenenausbildung

    Abschnittantrag

    Hinweise zur Beflissenenausbildung

    Notwendigkeit einer Beflissenenausbildung

    Schichtentagebuch

    Marginalspalte

    Kontakt

    Sächsisches Oberbergamt

    BSZ für Technik und Wirtschaft "Julius Weisbach" in Freiberg

    Themenportal "Bergbau in Sachsen"

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